Neuigkeiten und interessante Informationen aus dem IT-Service Center
Cloud-Computing als Chance für Kommunen
Cloud-Computing ist in Zeiten von immer mehr mobilen Endgeräten im privaten wie geschäftlichen Bereich das IT-Schlagwort der vergangenen Jahre. Der Begriff leitet sich von der Darstellung des Internets in Netzwerkdiagrammen ab, wo es gemeinhin von einer Wolke symbolisiert wird. Vereinfacht gesagt bedeutet Cloud-Computing die Auslagerung von Diensten, Anwendungen und Speicherplatz weg vom lokalen Desktop hin zum Rechenzentrum. Der Leiter des IT-Service Centers, Janko Schiebeck, erläutert im Gespräch die Vor und Nachteile des Cloud-Computings mit besonderem Blick auf die speziellen Anforderungen von Kommunen.
30 Prozent niedrigere IT-Kosten durch Konsolidierung und Virtualisierung
Um die Wirtschaftlichkeit der kommunalen Gesellschaften und Eigenbetriebe zu erhöhen, hat die Stadt Hanau im Jahr 2003 die BeteiligungsHolding Hanau GmbH gegründet. In einem umfassenden Konsolidierungs-Projekt wurde die IT-Infrastruktur der städtischen Unternehmen auf eine neue Basis gestellt: Durch die Zusammenführung dezentraler Rechenzentren und einen effizienteren Betrieb der IT-Ressourcen kann die Stadt-Holding jährlich Einsparungen im siebenstelligen Bereich realisieren. Virtualisierungs-Technologien von Citrix haben daran großen Anteil.
BeteiligungsHolding Hanau konsolidiert kommunale Security-Infrastruktur mit Fortinet-Lösungen
Auf den Säulen von mehr als 20 städtischen Unternehmen und Eigenbetrieben ruht das Dach der BeteiligungsHolding Hanau GmbH. Die Handlungsfähigkeit der Politik in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern, war 2003 Anlass, die Holding als neue städtische Muttergesellschaft zu gründen. Damit sollte das wirtschaftliche Betätigungsfeld der Kommune strukturiert und die Verwaltung der städtischen Gesellschaften und Betriebe gesichert werden.
Stadt Hanau spart mit IT-Zentralisierung und Wyse Thin Clients rund zwei Millionen Euro
Die Stadt Hanau übernimmt nicht gern Konzepte von der Stange, sondern findet lieber eigene Lösungen für aktuelle kommunale Aufgaben. Wohl einmalig in Deutschland ist ihre Entscheidung, die IT-Infrastruktur aller städtischen Gesellschaften und Außenstellen zu vereinheitlichen und alle IT-Services für etwa 2.000 Anwender selbst zentral über ein eigenes Stadt-LAN und Thin Clients von Wyse Technology bereitzustellen. Eine Entscheidung, die sich lohnt: Oberbürgermeister Claus Kaminsky erwartet IT-Einsparungen von rund zwei Millionen Euro. Davon 800.000 € allein aufgrund der verringerten Energiekosten.